

Ausgehend vom Doppelsinn des Wortes „Querbeet", das chaotisch und wild, aber auch eine Anspielung auf Pflanzen und Blumenbeete enthält, erkundet Nora Rochel die Welt der Pflanzen und des Wachstums und setzt sie künstlerisch in beiden Designbereichen, Schmuck und Objekte der Alltagskultur, um.
Getragen, verwandeln Nora Rochels Ringe Hände in kleine Landschaften und Gärten. Abgeleitet von realen Blüten, sind die Ringe im Endergebnis ein Produkt der Phantasie. Charakteristische Merkmale sind versteckte Details wie kleine Blüten im Inneren oder die Verwendung von verschiedenen Metallen in einem Ring.
Die Porzellanvasen zeigen einen abstrakteren Umgang mit dem Thema. Durch leuchtende Farben und organische Formen, die sich zu skurrilen Gebilden verbinden, Assoziationen von Fruchtbarkeit und Wachstum, die auch in ihrer Arbeitsweise impliziert sind, geweckt. Sie verwendet unterschiedlich gefärbte Porzellanmassen, mischt sie während des Gießprozesses intuitiv und spontan, um
geometrische, gestreifte, gepunktete oder marmorierte Formen zu schaffen.
Reiche Oberflächenstrukturen, die durch die Texturen der Gussform entstehen oder mit Spritzbeutel aufgetragene Häubchen vollenden den neuen Umgang mit dem traditionellen Material und in dieser Objekttypologie.
