Die Kunsthandlung und Galerie Bollhorst wurde im Jahr 2006 in Freiburg im Breisgau gegründet.
Das Konzept des Geschäfts versteht die Grenzen vom Kunsthandwerk zur Kunst (und umgekehrt) als fließend. Künstler und Handwerker arbeiten grenzüberschreitend.
Kann man bei vielen ausgestellten Objekten einen eindeutigen Gebrauchswert ausmachen, so tritt bei anderen Arbeiten der Gedanke einer freien, nicht zweckgebundenen Gestaltung in den Vordergrund.
Die Kunsthandlung steht mit ihrem Programm im Spannungsfeld des Diskurses über die sogenannten „Angewandten“ und „Bildenden“ Künste. Die Galerie positioniert sich hierzu diskursanregend, nicht abgrenzend und behauptet schlicht, vor ein Urteil die „Wahrnehmung“ zu setzen.
Es werden internationale Künstler und Kunsthandwerker gezeigt mit einem besonderen Fokus auf keramische Arbeiten.
Es geht um die Sinne und um Leidenschaft. Um eine Leidenschaft an Arbeiten aus Künstler- und Kunsthandwerkerhänden. Leidenschaft, die spürbar wird im Betrachten und Fühlen der verschiedenen Arbeiten. Leidenschaft und Lebenszeit, die in den ausgestellten Arbeiten stecken und die wie ein Funke überspringen.
Die Galerie stellt Arbeiten aus verschiedenen Bereichen einer gehaltvollen Dingwelt aus: handgefertigt, originell, eine schöne Formgebung, ein guter Nutzen, ein feiner Humor, eine unglaubliche Farbe, ein besonderes Gespür, eine Leichtigkeit.
Gezeigt werden Objekte, welche die Sinne anregen bis das Herz klopft, sich die Augen staunend öffnen, und die Begegnung zu einer kleinen Verführung wird.
Das Besondere wird auf den Sockel gehoben, das Freudige und Beschwingte, ebenso wie das Leise, das Schlichte, das Einfache, das Nachdenkliche, das Ernste, die Zwischentöne, die Schwere eines Materials oder die Leichtigkeit eines einfachen Gedankens.
Die Kunstwerke sind von Menschen, die ihre Arbeit hochschätzen, Freude am Material, das Gespür für Form, Farbe, Nutzen, Lust am Gestalten haben. Es sind Arbeiten von Menschen, die ihre Materialien sinnlich durchdringen, ob Erden, Metalle, Pigmente, Hölzer, Glas, Steine, Papier, Fasern, Stoffe.
Es geht der Kunsthandlung Bollhorst darum, dieser Freiheit der Gestaltung einen gebührenden Platz einzurichten, die Sinne für die ausgestellten Dinge zu öffnen und den einzelnen Künstler mit seiner Arbeit vorzustellen. Die Kunsthandlung möchte aus der Beliebigkeit des überall gesehenen, anonymen Designs herausführen.
Das Ergebnis ist ein besseres Verständnis der Betrachter und Kunden für die Arbeitsvorgänge und die Aufmerksamkeit, mit der jede Arbeit gefertigt ist, und damit für den individuellen Wert eines jeden Gegenstandes, der sich nicht nur monetär ausdrückt, sondern in besonderer Weise ideell. Ein Wert, der in der Gegenwart durch Massenproduktion leidet. Ausgefallene Arbeiten finden in der Kunsthandlung und Galerie Bollhorst ihren Weg zu Sammlern und Liebhabern, die sich dieses Wertes bewusst sind.
In der Kunsthandlung ist zudem eine ständige Präsentation von fotografischen Arbeiten von Frederik Bollhorst zu sehen. Unter der Homepage www.bollhorst.art finden Sie dazu weitere Informationen.
Die Räumlichkeit der Galerie liegt direkt am Schwabentor in einem der schönsten Bereiche der alten Freiburger Innenstadt.
Founded in Freiburg in 2006, the ART SHOP and GALLERY BOLLHORST (since 2016: “Kunsthandlung & Galerie BOLLHORST“) shows works of international artists and craftsmen, both in a permanent exhibition and in changing special exhibitions, with a special focus on ceramic works.
The shop’s concept is based on the blurred boundaries between art and craft. Artists and craftsmen create works that transcend these boundaries. While one discovers a clear practical value in many of the exposed objects, other works reveal the idea of a free design detached from any purpose.
With its programme the gallery positions itself in the complex field of the discussion about the so-called applied and fine arts. The gallery strives to stimulate discourse on these arts rather than setting limits, and it simply asserts that judgement is always a matter of perception.
It’s all about senses and passion. A passion for works created by the hands of artists and craftsmen. A passion which is felt while contemplating and feeling the different works. Passion and life time that were put into the exposed works and that inspire and kindle the fire.
The gallery displays works from various fields of a substantial world of things: handcrafted, fancy, beautifully designed, of a good use, with a fine sense of humour, of incredible colour, a keen sense and lightness. Visitors are faced with objects which appeal to the senses until the heart beats and the eyes are wide open in amazement and all ends with a small seduction. Emphasis is placed on the particularity, the joy, the liveliness as well as on the silence, the plainness, the simplicity, the thoughtfulness, the sobriety, the shades, the heaviness of a material used, the amazement, the stories behind the objects.
The exposed works are made by people who esteem their work, who celebrate the material, while they are particularly sensitive to form, colour, purpose and they have a passion for creation. These are works of people who sensually perceive their working materials, no matter whether it is soil, metal, pigments, wood, glass, stones, paper, fibres, fabrics.
The art shop´s aim is to give an appropriate space to this freedom of design, to open the visitors’ senses for the exposed objects, and to introduce the individual artist with his work. The shop wants to offer a way off the beaten paths of the arbitrariness of anonymous design seen everywhere, to provide beholders and visitors with a better understanding for the working process and the attention given by the artists to each work and thus for the individual value of each object, which is not only measured in terms of money, but in special terms of a sentimental value. A value which is nowadays suffering due to mass production.
Fancy works in the ART SHOP and GALLERY BOLLHORST find their way to collectors and enthusiasts who are aware of the special value of these.
The art gallery also features a permanent exhibition of photographic works by Frederik Bollhorst. Further information can be found on his website: www.bollhorst.art
The premises of the gallery are situated directly at the Schwabentor, in one of the most beautiful areas of the old city of Freiburg.
ProduzentenlisteList of artistsDie folgenden KünstlerInnen und KunsthandwerkerInnen stellen aus oder haben seit 2006 in der Galerie und Kunsthandlung BOLLHORST ausgestellt:
Pit Arens, Keramik, Berlin
Sundari Arlt, Holzskulptur, Freiburg
Carola Bauer, Schmuck, Freiburg
Jörg Baumöller, Keramik, Vallromanes/Spanien
Ute-Kathrin Beck, Keramik, Stuttgart
Petra Bittl, Keramik, Bonn
Thomas Bohle, Keramik, Dornbirn/Österreich
Frederik Bollhorst, Fotografie, Freiburg
Friedemann Bühler, Holz, Langenburg
Thiébaut Chagué, Keramik, Taintrux/Frankreich
Saskia Derksen, Schmuck, Freiburg
Saskia Detering, Schmuck, Hildesheim
Jack Doherty, Keramik, Herefordshire/England
Corinna Dolderer, Schmuck, Baienfurt
Karima Duchamp, Keramik, Mulhouse/Frankreich
Laurent Dufour, figürliche Keramik, La Chatre/Frankreich
Sonja Duò-Meyer, Keramik, Wetzikon/Schweiz
Nesrin During, Keramik, Texel/Niederlande
Marianne Eggimann, figürliche Keramik, Mietków/Polen
Gabi Ehrminger, Keramik, Radolfzell
Susanne Engelhardt, Keramik, Dresden
Michael Flynn, figürliche Keramik, Cardiff/Wales
Peter Frank, Schmuck, Freiburg
Kenji Fuchiwaki, Keramik, Ludwigsburg
Heri Gahbler, Urushi Lack, Köln
Carola Gänsslen, Keramik, Stuttgart
Anne Gericke, München – Schmuck
Vladimir Groh, Keramik, Brno/Tschechien
Gabriele Hain, Keramik, Haslach/Österreich
Johannes Hepp, Holzskulptur, Freiburg
Juliane Herden, Keramik, Halle/Saale
Thomas Hirschler, Keramik, Berlin
Ruprecht Holsten, Metall, Horstedt
Diana Hummel, Keramik, Grabenstetten
Ina Jänicke, figürliche Keramik, Halle/Saale
Angela Johe, Keramik, Karlsruhe
Marit Kathriner, Keramik, La Chatre/Frankreich
Markus Klausmann, Keramik, Waldkirch
Anna Dorothea Klug, figürliche Keramik, Halle/Saale
Lutz Könecke, Großenrode
Ipek Kotan, Keramik, Türkei/Niederlande
Sabine Kratzer, Keramik, Scholen
Kordula Kuppe, Keramik, Halle/Saale
Joachim Lambrecht, Keramik, Großschönach
Martina Lang, Stuttgart – Schmuck
Hanno Leischke, Keramik, Dresden
Pascal Lemoine, Glas, Dyo/Frankreich
Angelika Link, Schmuck, Ehrenkirchen
Martin Mc William, Keramik, Sandhatten
Frank Meurer, Glas, Karwitz
Johannes Nagel, Keramik, Halle/Saale
Tanja Niedermann, Schmuck, Karlsruhe
Yasuyo Nishida, Keramik, Brno/Tschechien
Gabriele Nocker, Keramik, Berlin
Nona Otarashvili, Keramik, Freiburg
Monika Patuszynska, Keramik, Warschau/Polen
Stéphanie Pelletrat, Keramik, Mulhouse/Frankreich
Milan Peters, Keramik, Freiburg
Susanne Petzold, Keramik, Dresden
Chloé Peytermann, Keramik, Genf/Schweiz
Dorothee Pfeiffer, Keramik, Trossingen
Friederike Pöll, Grafik/Malerei, Sölden
Susanne Protzmann, Keramik, Berlin
Anette Rack, Schmuck, Frankfurt
Renée Reichenbach, Keramik, Halle/Saale
Nora Rochel, Schmuck, Karlsruhe
Heike Roesner, Papier, Berlin
Stephanie Marie Roos, figürliche Keramik, Achern
Christine Ruff, Keramik, Wuppertal
Jochen Rüth, Keramik, Kaisheim
Gudrun Sailer, figürliche Keramik, Eberswalde
Sebastian Scheid, Keramik, Büdingen
Frank Schillo, Keramik, Köln
Martin Schlotz, Keramik, Laudert
Daniela Schönemann, Holzskulptur, Halle/Saale
Camille Schpilberg, Keramik, Fréland/Frankreich
Nathalie Schnider-Lang, figürliche Keramik, Nördlingen
Anette Schwarte, Keramik, Freiburg
Michael Schwarzmüller, Glas, Karlsruhe
Violetta Elisa Seliger, Schmuck, Köln
Silvia Siemes, figürliche Keramik, Beuren
Martina Sigmund-Servetti, Keramik, Heilbronn
Corinna Smyth, Kandern
Karin Stegmaier, Keramik, Griesheim/Frankreich
Nika Stupica, Keramik, Ljubljana/Slowenien
Maria Volokhova, Keramik, Berlin
Nina von Herrath, Keramik, Freiburg
Eva von Ruckteschell, Keramik, Freiburg
Yasunori Watanuki, Schmuck, Ulm
Luzia Werner, Holzskulptur, Halle/Saale
Dorothee Wenz, Keramik, Schwabenheim
Johannes Winckelmann, Schmuck, St.Gallen/Schweiz
Kaja Witt, Keramik, Berlin
Jörg F. Zimmermann, Glas, Uhingen